Verkehrsverein Everswinkel e.V.

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Radwanderung: Bildstöcke und Wegekreuze rund um Everswinkel

Bildstöcke und Wegekreuze rund um Everswinkel

Kurzbeschreibung

Rundweg Religiöse Kulturdenkmäler wie Wegekreuze, Bildstöcke und Wegkapellen in Everswinkel und den umliegenden Bauernschaften gibt es viele. Sie sind Ausdruck von früherer Volksfrömmigkeit und hatten starke Bezüge zum Schicksal der hier lebendenden Menschen. Ihre Standorte und die Motive zur Errichtung sind sind typisch und beispielhaft für die gesamte Region. Lob, Bitte und Dank sind Gründe, warum Gläubige an Straßen und Wegekreuzungen sowie an beliebten Wallfahrts- und Prozessionswegen, vor Bauernhöfen und im freien Feld Wegekreuze aufgestellt haben.

Auf der 20 Kilometer langen Route lassen die die Denkmäler an insgesamt 12 Stationen erkunden. Die Rundtour durch den Everswinkler Süden soll einen kleinen Eindruck der religösen Tradition vermitteln und zum Verweilen oder zum Gebet einladen.

Details

Rundweg
Schwierigkeit: leicht
Länge: 20,5 km
Dauer: 2 bis 3 Stunden
Tiefster Punkt: 54,2 m
Höchster Punkt: 69,0 m
Kartenmaterial: Verkehrsverein Everswinkel

Stationen

Station 1: Wegekapelle der Familie "Schulze Wartenhorst"

Diese Wegekapelle ist eine neugotische Backsteinkapelle von 1897. Sie ist die aufwendigste Wegekapelle im Gemeindegebiet. Eigentümer ist die Familie "Schulze Wartenhorst" Besondere Ausstattung: das Portal mit verziertem Giebelfeld, Strebepfeiler mit Fiale, Fensterbilder, auf dem Altar die Pieta.

Station 2: Kreuzwand der Familie "Große Winkelsett

Die Kreuzwand wurde ca. 1974 durch die Familie Große Winkelsett errichtet, weil nach Meinung der Familie ein Bildstock zu einem Hof gehört. Die wurde von der Familie Große Winkelsett selbst entworfen und hergestellt.

Station 3: Das Steinerne Kreuz der Familie "Droste zu Fischering"

Das Steinerne Kreuz von 1863 heißt seit jeher "Das hohe Kreuz". Der Korpus befindet sich heute im Schloss der Familie Droste zu Fischering.

Station 4: Das Wegekreuz der Familie "Droste zu Fischering"

Das Wegekreuz von 1914 steht hier am Hof Diepenbrock (Haus Langen).

Station 5: Ehrenmal der Verstorbenen der Bauernschaft "Wieningen" der beiden Weltkriege

Erbaut 1925 durch die Bevölkerung der Bauernschaft Wieningen, zum Gedächtnis der Gefallenen und Vermissten aus den beiden Weltkriegen, wurde 1957 renoviert.

Station 6: Steinkreuz der Familien "Bettmann und Hüttemann"

Der Kreuz wurde 1914 durch die Familie Bettmann und Hüttemann errichtet. Heutiger Eigentümer ist die Familie Bettmann.

Station 7: Kopie eines barocken Bildstocks von 1930 der Familie "Droste zu Vischering"

Dieser Bildstock von 1930 ist eine Kopie eines barocken Bildstocks. Nachdem die Familie Droste zu Vischering diesen Bildstock nicht mehr pflegen wollte, ging er in den Besitz der Familie Lütke Bornefeld über.

Station 8: Steinplastik am Hof "Lange"

Errichtet von der Famlie Lange im Jahre 2014. Die Familie Lange wollte sich damit etwas Religiöses schaffen.

Station 9: Bildstock der Familien "Vornholt und Buttermann"

Erbaut 1869 von den Familien Vornholt und Buttermann. Nach Aussage der Familien wurde der Bildstock aus Dankbarkeit für eine Genesung nach schwerer Krankheit aufgestellt.

Station 10: Lourdes Grotte der Familie "Deipenbrock"

Grotte der Familie Deipenbrock von 1900. Die besteht aus Schlackesteinen, Marmorbruch und Muscheln. Lourdes Grotte = Marien Grotte

Station 11: Steinkreuz der Familie "Wiesmann"

Dieser Bildstock wurde im Jahr 1986 zum Anlass der Silberhochzeit des Ehepaares Wiesmann von deren Familie errichtet.

Station 12: Steinernes Wegekreuz der Familie "Winkelkötter"

Sandsteinkruzifix der Familie Winkelkötter von 1893.

Station 13: Steinernes Wegekreuz der Familie "Neumann"

Wegekreuz der Familie Neumann von 1890.

Station 14: Wegkapelle der Familie "Runde Epping"

Erbaut 1950 von der Familie Runde durch Herrn Bernhard Brinkmann. Bis 1981 war sie Station der Frohnleichnamsprozession.

Station 15: Wegekapelle der Familie "Kröger"

Diese kleine Wegekapelle wurde 1984 durch die Familie Kröger errichtet. Sie war zunächst für eine Sandsteinmadonna der katholischen Kirchengemeinde gedacht, doch die Familie Kröger wollte damit ihre Dankbarkeit über das Glück, das sie im Leben hatten, zeigen.

Station 16: Wegekapelle der Familie "Schulze Westhoff"

Diese Wegekapelle ist eine neugotische Backsteinkapelle von 1882. Sie gehörte zum früheren "Schulzenhof" der Bauernschaft "Wester". Heute gehört sie der Familie Schulze Westhof. Durch ihren guten Zustand ist sie eine der schönsten Wegekapellen im Gemeindegebiet.


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